keine einfachen Aufgaben …
Einmal mehr freuten sich die Mannen der AH-Freizeitgruppe der SpVgg 1926 Schiltach e.V. dieser Tage auf einen Besuch in der „Erzwäsche“ auf den Höhen des Ippichertales bei Wolfach auf einer Höhe von 650 Metern über dem Meeresspiegel.
In diesem Jahr wohl wegen der Urlaubszeit nur in Mannschaftsstärke mit zwei Mann Ersatz. Wie üblich traf man sich zunächst an der „Kanzel“ bei der Schiltacher Stadtbrücke, um mit einem organisierten Fahrdienst nach St. Roman oberhalb des „Wallemeshofes“ zu kommen. Einige Kollegen starteten aber schon in Schiltach zu Fuß, um auf die Höhe von St. Roman zu kommen.
Nach einem kühlen frischen Hellen startete man von der „Jehlebasche“ aus die schöne Tour durch herrliche Schwarzwaldlandschaft und ging weiter über den Schlegelsbühl, Staigsattel, Kreuzacker, Rappenloch und Eckenhöhenweg, dann ging´s über die Erwäsche-Äcker hinab über den „Erzwäscherweg“ zur Einkehr in dem historischen „Erzwäsche“-Hof, dessen Geschichte lt. Wolfacher Chronik bis ins 14 Jahrhundert zurück geht. So war man heuer wieder einmal in heimischen Gefilden auf historischen Pfaden diesmal der Bergbaugeschichte der Region unterwegs oder streifte diese, wie den „Eselweg“, auf dem von den Schächten und Stollen in diesem Gebiet früher der Abbau auf Lasttieren zum Schmelzen ins Tal transportiert worden ist. Gewannnamen wie die der Schmelze in Vorderlehengericht oder der Schmelzegrün in Wolfach weisen auf die weitere Bearbeitung damals hin.
Auch das schöne Wegkreuz bei der „Erzwäsche“ aus dem Jahr 1891 erinnert mit seinen Werkzeugen an die beschwerliche Arbeit früher im Berg.
Bei Familie Armbruster waren die AH-Kollegen auf der “botanischen” Terrasse wie immer gern gesehene Gäste, die wieder einmal aus Keller und Küche verwöhnt wurden, und einige schöne und gesellige Stunden dort oben verbrachten.
Gesprächsthemen war natürlich alles rund um den Fußball, ob der heimischen SVS, regional und internationale Themen oder aktuell der Kader der Nationalmannschaft. Die Zeit verging im Flug und mit dem Dank an Familie Armbruster gings wieder per Fahrdienst zurück ins Schiltacher Städtle.

