Samstag, 23 Februar 2019 09:34

Toller AH-Abend

Die Senioren der Fußball-AH der SpVgg Schiltach trafen sich am Freitag zu ihrem monatlichen Abendtreff und hatten einmal mehr vergnügte, lustige aber auch sehr interessante Stunden zusammen.

 

Dabei unternahm man einen Spaziergang durch  Schiltachs Süden und Achim Hoffmann brachte seinen Kameraden ein wenig Schiltacher Geschichte zum Besten. So ging es vorbei am „Bären“ (jetzt Volksbank), Cafe „Bachbeck“, an der ehemaligen Grundschule und  Volksschule, weiter zum früheren „Rebstock“, „S´Kirgisse“, der Nähschule, altes Krankenhaus zum Gelände „Sprudler“, wo man einmal Minigolf in Schiltach spielte.

 

Weiter am früheren Bauhofgelände, Pulverhäusle, Spittelsäge (heute Sägergrün) und Zimmerplatz. Es gab Hinweise zur Ziegelhütte, Bahnhof „Stadt“ der ehemaligen Bahnlinie Schiltach-Schramberg, Eiskeller Brauerei „Aberle“ und Seilerbahn, ehe man über die „Eselsbruck“ und an der „Himmelsleiter“ vorbei in die Schramberger Straße kam. Hier wurde man noch an die früheren Tuchfabriken „Karlin“ und „Korndörfer“ erinnert, wo die SpVgg Schiltach vor vielen, vielen Jahren ja auch einmal ihr Altpapierlager hatte.

 

Am Gehweg in der „Scharpfenecker-Kurve“ blickte man zurück auf die Privatschule „Beeh“ und den Tante-Emma-Laden von Frau Scharpfenecker. Weiter ging´s am ehemaligen „Urslinger“ und der Blechnerei Hauser vorbei, Bäckerei „Bühler“, später „Stoffecke“ und heute Versammlungsstätte Evang. Verein zum Spittelsteg, wo im Eingangsbereich zu der Straße „An den Gärten“ früher Frau Eichert ihr „Lädele“ hatte.

 

Beim ehemaligen Schuhmacher-Summ-Gebäude durfte man mit Matthias Schulte in den früheren Bier- und Eiskeller, zurückgehend auf die Brauerei „Kreuzstraße“, blicken, der im 2. Weltkrieg auch als Luftschutzunterkunft diente. Sehr erfreut war man, dass tatsächlich noch ein paar Fläschchen Bier dort vorhanden waren, die man natürlich an Ort und Stelle vertilgte.

 

Von dort aus ging es weiter in die Spitalstraße am ehemaligen Modeladen Möhrle und beim „Schedder“ vorbei, streifte das schmälste Fachwerkhaus in Schiltach und den Standort des früheren „AOK-Büros“, hinter dem historischen Gasthaus „Brücke“, der „Krone“, der früheren "Kronendrogerie Metz“ ging zum ehemaligen „Engel“, später „s´Kühne“, dann einmal Quelle-Laden und zum Schluss Türkischer Feinkost-Zipp (heute Wohnhaus Spitalstraße 7), ehe man vor den Gebäuden Spitalstraße 3 und 5 erfuhr, dass sich dahinter der größte Gewölbekeller Schiltachs versteckt, der heute leider geteilt ist. In einer Hälfte konnte man nur erahnen, welch tolle Schätze in Schiltachs Altstadt vorhanden sind.

 

Die letzte Strecke ging hinter „Stählins“ (heute Apotheke), an „Wölfles“ (heute Elektro Harter) vorbei, wo unterhalb an der Schramberger Straße Schuhmacher Rudolph war, zwischen „Adler“ und „Löwen“ später Cafe „Scheerer“ (heute Sparkasse) und unterhalb vom „Leebegge Bergle“ zum Zebrastreifen im „Städtle“.

 

Groß war die Freude als man zum Schluss nur noch über die Hauptstraße zur Einkehr im „Kreuz“ (früher Kreuzstraße) musste und noch einige vergnügte und kameradschaftlichen Stunden zusammen verbrachte, zu dem auch noch die aktiven AH-Fußballer um AH-Leiter Hayati Cayirci stießen.

Trainingszeiten

Sommer

Montags
20:00 Uhr - 21:30 Uhr
Sportanlagen Vor Kuhbach, Schiltach

Winter

Montags
20:00 Uhr - 22:00 Uhr
Sporthalle Schiltach

Abteilungsleitung